Häufige Fragen

Was Eltern am häufigsten fragen

Die ehrlichen Fragen, nicht die bequemen.

Was ist, wenn es regnet oder stürmt?

Wir sind bei jedem Wetter draussen — Regen, Schnee, Kälte. Regen ist kein Grund für eine Absage, richtige Kleidung schon eher.

Abgesagt wird in zwei Fällen: bei einer Sturmwarnung der Stufe 3 oder 4, weil dann Äste herunterkommen können, und bei höherer Gewalt — zum Beispiel einem gesperrten Wald, einer Naturgefahr oder einer behördlichen Anordnung. Sarah informiert die Eltern in diesem Fall am Morgen direkt.

Wie geht ihr mit Zecken um?

Zecken gehören zum Wald und sind im Berner Oberland ein reales Thema. Unsere Routine: Die Eltern sprühen die Kinder vor dem Waldmorgen ein und ziehen ihnen lange, helle Kleidung an. Zu Hause suchen die Eltern das Kind nach jedem Waldtag ab — Haaransatz, Ohren, Achseln, Kniekehlen, Leiste.

Findet Sarah unterwegs eine Zecke, entfernt sie diese nicht selbst, sondern informiert die Eltern. Über eine FSME-Impfung entscheidet die Familie mit der Kinderärztin.

Ist immer eine zweite Person dabei?

Ja, immer. Doppelbesetzung ist bei uns Pflicht, nicht Glücksfall.

Sarah Hess leitet beide Vormittage. Am Donnerstag ist Kurt Locher dabei, am Freitag Alexandra Ritter. Kurt springt am Freitag zusätzlich ein, wenn er gebraucht wird.

Und wenn jemand von uns krank wird? Dann fällt der Morgen nicht aus — wir fragen bei den Eltern, wer aushelfen kann. Bisher hat sich immer jemand gefunden.

Das heisst auch: Wenn sich ein Kind verletzt oder nicht mehr mag, kann sich eine Person um dieses Kind kümmern, ohne dass die Gruppe unbeaufsichtigt bleibt.

Was passiert bei einer Verletzung?

An jedem Waldmorgen ist ein ausgebildeter Samariterlehrer dabei: Sarah Hess und Kurt Locher sind beide Samariterlehrer und First Aid Instruktor 2. Ein Erste-Hilfe-Set ist immer dabei. Schürfungen und kleine Schnitte werden vor Ort versorgt. Bei allem darüber hinaus werden die Eltern sofort angerufen; im Notfall zuerst die Sanität. Unfall- und Haftpflichtversicherung sind Sache der Eltern, für den Betrieb besteht eine Betriebshaftpflicht.

Wie läuft die Eingewöhnung?

Der erste Schritt ist ein Schnuppermorgen, bei dem ein Elternteil mitkommt. Danach entscheiden wir zusammen, wie viel Begleitung das Kind noch braucht. Manche Kinder lösen sich am zweiten Morgen, andere brauchen drei Wochen — beides ist normal und beides ist in Ordnung.

Wir geben jedem Kind die Zeit, die es braucht. Und wenn es schwierig wird, suchen wir gemeinsam mit euch eine Lösung, statt aufzugeben — jedes Kind soll die Chance bekommen, den Wald zu geniessen.

Mein Kind trägt noch Windeln. Geht das?

Ja. Windeln sind kein Hindernis. Windeln und Feuchttücher kommen in den Rucksack, gewickelt wird draussen — das ist Routine.

Wie geht das mit der Toilette im Wald?

Es gibt keine. Wir gehen an einer festen, abseits gelegenen Stelle, mit Schaufel und Papier, und waschen danach die Hände mit Wasser aus dem Kanister. Für die meisten Kinder ist das nach zwei Wochen völlig selbstverständlich.

Was kostet ein Platz?

CHF 220.— pro Quartal für einen festen Vormittag pro Woche. Die Rechnung kommt quartalsweise im Voraus.

Bei der Anmeldung werden CHF 100.— fällig, damit der Platz reserviert ist. Dieser Betrag wird vollständig an das erste Quartal angerechnet, er kommt also nicht obendrauf.

Weil der Platz reserviert bleibt, wird er auch bei Krankheit und Ferien des Kindes bezahlt. Monatliche Zahlung ist auf Wunsch möglich.

Die ersten drei Spielgruppentage sind Probezeit: Wenn ihr euer Kind in dieser Zeit wieder abmeldet, verrechnen wir nur den administrativen Aufwand von CHF 95.—.

Zu den Kosten →

Kann mein Kind unter dem Jahr einsteigen?

Ja, solange es freie Plätze hat. Der aktuelle Stand steht auf der Startseite. Wenn beide Gruppen voll sind, führen wir eine Warteliste — meldet euch trotzdem, es wird jedes Jahr etwas frei.

Dürfen Fotos von meinem Kind auf die Website?

Nur mit eurer ausdrücklichen, schriftlichen Einwilligung — und ihr könnt sie jederzeit widerrufen. Die Einwilligung wird bei der Anmeldung separat eingeholt, mit Wahl zwischen «nur intern», «auch Website» und «auch Social Media». Ohne Einwilligung erscheint kein erkennbares Bild eures Kindes.